Coaching für Praxen und KiTas


Im pädagogischen Umgang mit Kindern stehen wir als Fachpersonal heute vor ganz neuen Herausforderungen. In meiner Arbeit als Ergotherapeutin und als Familienberaterin in KiTas fällt mir immer mehr auf, dass die Sicht auf die Kinder sich (zum Glück) ändert. In der Beziehung zwischen Eltern und Kindern geht es nicht mehr so stark um Autoritäten und das Miteinander ist weniger durch Angst vor Bestrafung geprägt – was eine tolle Entwicklung ist. Druck im Umgang miteinander erzeugt nur Gegendruck und ständige Kritik am Verhalten der Kinder schadet.

Damit Kinder sich aus sich selbst heraus entwickeln können, brauchen sie Erwachsene, die eine gleichwürdige Beziehung zu ihnen aufbauen und sich der Verantwortung des Miteinanders bewusst sind.

Da wir selber meist noch in einer Art Gehorsamskultur aufgewachsen sind und diese Art von respektvoller Beziehung nicht erlebt haben, können wir (noch) nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Wir als Fachpersonen müssen uns selbst und unsere Haltung den Kindern mit denen wir arbeiten gegenüber immer wieder reflektieren und anpassen. Wir sollten die Verantwortung für uns, unser Handeln und für die Beziehung zu den uns anvertrauten Kindern übernehmen.

Kinder sind kompetent, sie können persönliche Verantwortung übernehmen und sind von Anfang an sozial – ihre Reaktionen sind immer sinnvoll. Aber sie sind nicht in der Lage, ihre Beziehungen zu Erwachsenen zu gestalten. Deshalb brauchen Kinder Erwachsene, die ihnen helfen, ihre Integrität zu wahren und die ihnen mit Gleichwürdigkeit und Respekt begegnen. 

  • Teambegleitung
  • Beratung von Fachkräften

In Arbeitsteams gibt es in der Zusammenarbeit immer größere und kleinere Konflikte – denn ein Konflikt bedeutet nur, dass unterschiedliche Interessen oder Meinungen aufeinanderstoßen.

Das ist ganz normal und sollte zum Anlass genommen werden, die Beziehungskultur im jeweiligen Team genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn die Arbeit im Team erfordert kontinuierlichen Austausch und auch die Bereitschaft bzw. Fähigkeit herausfordernde Situationen und Konflikte zu nutzen und daraus zu lernen. Unterschiedlichen Sichtweisen sind nicht nur Willkommen sondern erwünscht, um sich als Person, als Team und als Unternehmen weiterzuentwickeln.

Damit diese Kommunikation besser gelingt brauchen wir in Teams eine persönliche Sprache – als Gegensatz zur verbreiteten höflichen sozialen Sprache. Wir sollten lernen zu sagen, was wir wollen und was wir nicht wollen und unsere persönliche Verantwortung für unsere Wünsche zu übernehmen.

Gegenseitige Unterstützung im Team gelingt durch differenziertes unterstützendes und herausforderndes Feedback und nicht durch Kritik.

Bei dieser spannenden Art der Kommunikation und Entwicklung der persönlichen Sprache möchte ich Ihre Einrichtung und Ihr Team unterstützen und Sie individuell begleiten.

Die Arbeit in Kindergärten, Schulen und anderen Unternehmen wie Ergotherapiepraxen ist äußerst anspruchsvoll. Wir als Fachpersonal sind eingebunden in ein verzweigtes Beziehungsnetzwerk und sollten lernen uns unserer eigenen Grenzen bewusst zu werden und diese zu vertreten – ohne die Grenzen unseres Gegenübers, sei es Kinder, Jugendliche oder Eltern mit denen wir arbeiten zu übertreten. Das ist ein großer Balanceakt.

Wir sollten uns unserer Stärken und Schwächen bewusst sein und damit verantwortlich handeln. Selbstreflektion und Fortbildungen sind hier unumgänglich. Allerdings ist es fast unmöglich sein eigenes Tun allein zu reflektieren, da uns unsere „blinden Flecken“ meist nicht bewusst sind. Deshalb ist ein Blickwinkel und Feedback von außen so wertvoll für die eigene fachpersönliche Entwicklung.

Gemeinsam schauen wir uns einzelne Situationen in Ihrem Berufsleben an, reflektieren und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für die Beziehungsqualität in Ihren Arbeitsalltag. Dabei arbeite ich mit ihnen immer gleichwürdig auf Augenhöhe – den Sie sind der Experte für sich und Ihre Arbeit.